|
GEHRI Max,
geboren am 10. November 1847 zu St. Nikolaus in Innsbruck,
Österreich, als Sohn einer armen Näherin. Sein Name
hatte damals unter den Tiroler Krippenfreunden einen mystischen Klang.
Als Tiroler Krippenkünstler der Nazarenerzeit war er weitherum
bekannt. Mit Ehrfurcht sprach man von seiner ausgebreiteten
vielfältigen Tätigkeit im Dienste der Tiroler Krippenkunst.
Nebst der Krippenkunst widmete er sich der Malerei. Er erhielt den
Auftrag, die Spitalskirche in Innsbruck, die Kirchen in Wengen und
Oberperfuss, in Schärding am Inn und in Ufahr bei Linz mit
Gemälden zu schmücken. Auch für die Tiroler Glasmalerei-
und Mosaikanstalt lieferte er zahlreiche Entwürfe.
Leider
kamen die grossen Aufträge nicht so zahlreiche, wie sie der
Künstler erwartet hatte. In der Zwischenzeit entstanden eine Menge
kleiner Aquarelle Skizzen, usw. angefertigt. Daneben beschäftigte
er sich mit Krippenmalerei und der Kleinplastik. Er verstarb am 5.
Februar 1909.
|