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Elisabeth Gehri
           Elisabeth Gehri
          

GEHRI Elisabeth, geboren am 1. Mai 1917 in Frutigen BE, Enkelin des Kunstmalers Karl Gehri,
Nichte des Schriftstellers Alfred Gehri. Nach der Gesangsausbildung in Bern, Paris und am Royal College of Music in London gewinnt Elisabeth Gehri den ersten Preis am Concours international d'exécution musicale de Genève im Jahr 1940. Von da an begann ihre Karriere als Opernsängerin, die ihr grosse Rollen im Repertoire der Mezzo-Sopranistin einbrachte, im Besonderen am Stadttheater Basel, dem sie in den Jahren 1940-1942  zugehörte. 

Sie sang dort die Hauptrolle in Carmen (Bizet) und Orpheus (Gluck), sang Sesto in La Clemenza di Tito (Mozart), Azucena und Amneris in Trovatore und Aida (Verdi) und Dalila in Samson et Dalila (Saint-Saëns).

Im Jahr 1942 nahm sie abei der Uraufführung des Oratoriums "Das Jahr" von Willy Burckhardt teil. Im gleichen Jahr kompnierte Franck Martin für sie einen Liederzyklus mit Orchester, nach "Die Weise von Liebe und Tode des Cornets Christoph Rilke" von Rilke. Die Turberkulosekrankheit, die sie im Jahr 1943 traf, verhinderte, dass sie den Zyklus singen konnte und beendete ihre Karriere. Sie gab noch einige Konzerte, zum Beispiel 1952 in New York und im Jahr 1954 wo sie verschiedene Lieder von Othmar Schoeck im Studio des Radios in Zürich aufnahm.  Sie verstarb am 12. April 1977 in Zug. 



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